Verletzt oder gesperrt: FCL gehen die Stürmer aus

Wer schiesst gegen Zürich die Tore?

Gefordert: FCL-Trainer Markus Babbel hat Personalsorgen. Angeschlagen: der junge Ruben Vargas hat sich diese Woche im Training die Hand gebrochen, ist aber am Sonntag dabei. Gesperrt: Tomi Juric ist nach seiner gelb-roten Karte wegen einer angeblichen Schwalbe gegen den FCZ nicht dabei. Alleinunterhalter: Shkelqim «Mimi» Demhasaj soll es gegen den FC Zürich richten. Verletzt: bei Lucas Alves hat sich eine Verankerung gelöst. Er muss am Montag wohl nochmals unters Messer.

Der FC Luzern will sich aus der Krise schiessen. Mit dem 2:1-Sieg vergangenes Wochenende gegen Sion hat man eigentlich den Grundstein dafür gelegt. Am Sonntag gegen den FC Zürich muss sich FCL-Trainer Markus Babbel aber Gedanken darüber machen, wer die Tore schiessen kann.

Sperren und Verletzungen machen dem FC Luzern derzeit Sorgen. Nach dem Sieg gegen Sion vergangenes Wochenende will der FC Luzern sich eigentlich weiter aus der Krise schiessen. Doch die Frage stellt sich nun: wer schiesst gegen den FC Zürich die Tore?

Tomi Juric (5 Saisontreffer) ist nach einer angeblichen Schwalbe und der daraus folgenden gelb-roten Karte gesperrt. Youngster Ruben Vargas, welcher gegen Sion erstmals von Beginn weg ran durfte, hat sich diese Woche im Training die Hand gebrochen. Zwar kann er gegen Zürich spielen, wie sich die Verletzung aber etwa auf sein Zweikampfverhalten auswirkt, ist unklar, sagte FCL-Trainer Markus Babbel am Freitag. Sicher sei aber, dass sich Vargas nach der Saison an der Hand operieren lassen muss.

Demhasaj muss es wohl richten

Damit bleibt praktisch nur noch einer übrig für den Sturm: Shkelqim Demhasaj. «Er ist eigentlich der letzte Mittelstürmer, den ich noch habe», so Markus Babbel. Ein Alleinunterhalter also im Sturm beim FCL gegen den FC Zürich? Hoffentlich nicht, schmunzelt Babbel. Man wolle und könne sich gegen den FCZ nicht verstecken.

Der FCZ, aktuell auf Platz 3 in der Tabelle, zeigte bisher eine relativ konstante Leistung. «Wir müssen uns auf eine physisch robuste Mansnchaft einstellen, die einen permanent unter Druck stellt. Deshalb müssen wir uns Lösungen bereits vorher überlegen und gut antizipieren», so FCL-Trainer Babbel. Auf der anderen Seite müsse der FCL selbst ein gutes Umschaltspiel zeigen, dann seien die Zürcher durchaus verwundbar.

Fällt Alves erneut aus?

Neben der Offensive muss sich Markus Babbel möglicherweise auch in der Defensive noch ein paar Gedanken machen. Der erst kürzlich von Verletzungen zurückgekehrte Lucas Alves fällt bereits wieder aus. Es hat sich eine Verankerung im Knie gelockert, er muss wohl am Montag erneut operiert werden, um diese zu entfernen.

Das Spiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Luzern findet am Sonntag, 10. Dezember, um 16 Uhr im Zürcher Letzigrund statt. Radio Pilatus ist LIVE mit dabei.

Audiofiles

  1. Dem FCL gehen die Stürmen aus.. Audio: Yanik Probst

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