Luzerner Kriminalgericht verurteilt Pädophilen

Der 50-jährige Mann masturbierte mehrmals vor Mädchen

Die Waagschale der Justiz (Symbolbild)

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen Pädophilen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 2 Jahren verurteilt. Beim Mann handelt es sich um einen 50-jährigen ehemaligen Primarlehrer.

Der Mann war zwischen 2006 und 2012 drei Mal in ein Pfadiheim eingedrungen und hatte sich in einen Raum mit schlafenden Mädchen begeben. Dort zog er sich aus, machte das Licht an und befriedigte sich vor oder in den Betten der Mädchen. In einem Fall berührte und küsste er sogar das Gesäss eines Kindes. Wie es im Urteil weiter heisst, stellte die Polizei beim Mann zudem zehntausende Bilder und Videos mit kinderpornografischem Inhalt sicher.

Der sexuellen Handlungen und Pornographie schuldig

Das Kriminalgericht sprach den geständigen Schweizer im abgekürzten Verfahren unter anderem der mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern und der mehrfachen Pornografie schuldig. Der Primarlehrer erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Nebst der Strafe muss sich der 50-Jährige therapieren lassen. Zudem sind ihm Betreuungsaufgaben mit Kindern unter 16 Jahren künftig untersagt. Das Urteil ist rechtskräftig.

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