Reduzierte Sperre gegen Christian Constantin

Verband reduziert Sperre von 14 auf 9 Monate

Die Sperre von Sion-Präsident Christian Constantin wurde von der Liga reduziert.

Die Swiss Football League heisst den Rekurs des FC Sion teilweise gut und reduziert daher die Sperre gegen Christian Constantin.

Die Sanktionen gegen den Präsidenten des FC Sion werden von 14 auf 9 Monate Platzsperre sowie eine Busse in der Höhe von 30'000 Franken reduziert. Zwar sind die Richter weiterhin der Ansicht, dass das Verhalten von Constantin einen klaren Verstoss gegen die Verhaltensregeln des Schweizerischen Fussballverband darstellt. Nach Anhörung von Christian Constantin und seinen Vertretern kam das Rekursgericht nun jedoch zum Schluss, dass auch die Ereignisse, die sich kurz vor dem Vorfall zwischen seinem Sohn Barthélémy Constantin und Rolf Fringer ereignet haben, berücksichtigt werden sollten. Demzufolge habe Christian Constantin den tätlichen Angriff gegen Fringer nicht gezielt geplant. Der Vorfall sei vielmehr auf eine unmittelbare und emotionale Reaktion nach der Auseinandersetzung zwischen seinem Sohn und Fringer zurückzuführen.

Christian Constantin war am 21. September im Nachgang der Partie zwischen Lugano und Sion gegen den Fussball-Experten des Teleclub und ehemaligen Trainer, Rolf Fringer, handgreiflich geworden. Mitte Oktober 2017 verurteilte die Disziplinarkommission der Swiss Football League Constantin zu einer Busse von 100'000 Franken und einer Platzsperre von 14 Monaten. Gegen das Urteil reichte der FC Sion Rekurs ein.

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