Chamrousse: 150 Skifahrer sassen in Gondeln fest

Rettungsaktion mit Helikopter dauerte über zwei Stunden

In den französischen Alpen in Chamrousse sind an Heiligabend rund 150 Menschen in Kabinen einer Gondelbahn festgesessen. Verletzte gab es bei dem Zwischenfall in der Nähe von Grenoble nicht. Die Skifahrer mussten jedoch aus jeder Gondel einzeln abgeseilt werden.

Retter brachten die Skifahrer innerhalb von rund zweieinhalb Stunden in Sicherheit, wie die Behörden vor Ort sagten. Es wurden zwei Helikopter eingesetzt. Wie es zu der Panne kam, sei bisher nicht klar.

Die Rettungsaktion lief folgendermassen ab: Ein Helikopter setzte einen Retter auf einer blockierten Gondel ab. Dieser liess sich dann ins Innere der Kabine gleiten und seilte die Fahrgäste ab.

Die Seilbahn überwindet laut Medienberichten einen Höhenunterschied von rund 600 Metern und erreicht eine Höhe von mehr als 2200 Metern. Über die Weihnachtstage sind viele Touristen in den französischen Skigebieten unterwegs, die Wintersportbedingungen gelten als gut.

Eine Gondelbahn im französischen Wintersportort Chamrousse.

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