26-jähriger Raser im Kanton Luzern verurteilt

Der Mann war gleich mehrmals viel zu schnell unterwegs

Symbolbild

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen Raser zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten verurteilt. Dies bei einer dreijährigen Probezeit. Gemäss dem Urteil war der 26-jährige Schweizer vor drei Jahren gleich mehrmals viel zu schnell unterwegs. 

Die Staatsanwaltschaft warf dem Beschuldigten vier Vorfälle im Winterhalbjahr 2014/15 vor. In Willisau lenkte der Raser sein auf unzulässige Art und Weise aufgepepptes Auto mit 144 statt den maximal zulässigen 80 km/h über die Hauptstrasse. In Schötz war er auf einer zum Teil unübersichtlichen Strecke mit 125 statt 80 km/h unterwegs, fuhr dabei zu wenig rechts und schnitt die Kurven. Auch in Romoos hielt er sich nicht gegen die Verkehrsregeln: Der 26-Jährige liess das Heck seines Autos auf schneebedeckter Fahrbahn absichtlich ausbrechen, schnitt auch hier die Kurven und fuhr zu wenig rechts. Schlussendlich fiel er auch noch auf der Autobahn auf. Auf der A2 im Kanton Luzern brauste der Mann mit 200 statt den maximal erlaubten 120 km/h über die Autobahn. Zudem bediente er während der Raserfahrt sein Mobiltelefon, um ein Foto vom Tacho zu machen.

Der Mann war geständig

Das Kriminalgericht verurteilte den Beschuldigten wegen qualifizierter und wegen grober Verletzung elementarer Verkehrsregeln, wegen Nichtbeherrschens des Personenwagens, wegen ungenügenden Rechtsfahrens und wegen des fahrlässigen Führens eines Personenwagens in nicht vorschriftsgemässen Zustand. Der Autofahrer war geständig und akzeptierte die beantragte Freiheitsstrafe von 20 Monaten bei einer dreijährigen Probezeit. 

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