Schweizer Landwirtschaft mit bewegtem Jahr

Grundsätzlich ein gutes Jahr - trotz Frostschäden im Obst- und Weinbau

Reife und gesunde Trauben der Sorte Riesling-Silvaner vor der Ernte

Die Schweizer Landwirtschaft hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Im Obst- und Weinbau sorgte der späte Frost für grosse Schäden. In den meisten anderen Produktionsbereichen verlief das Jahr aber aussergewöhnlich gut. 

Die Bilanz des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes LID fällt für das aktuelle Jahr durchzogen aus. Der Frost von Ende April sorgte für erhebliche Schäden im Obst- und Weinbau. Viele Obst- und Beerenkulturen traf es in einem empfindlichen Wachstumsstadium mit Blüten und kleinen Früchten. Waren die Aroma- und Zuckerwerte dank dem lange andauernden warmen Sommerwetter überdurchschnittlich gut, blieben die Mengen wegen dem Frost aber klein. Bei den Kirschen und Aprikosen gab es nur eine halbe Ernte, bei den Zwetschgen etwa zwei Drittel der normalen Menge, bei den Äpfeln und Birnen rund 75 Prozent, bei den Erdbeeren und Heidelbeeren rund 80 Prozent.

Andere Produktionsbereiche aussergewöhnlich gut

In den meisten anderen Produktionsbereichen verlief das Jahr aber aussergewöhnlich gut, bilanziert der LID. Die Getreidemengen fielen ausserordentlich hoch aus. Erfreulich verlief auch die Zuckerrüben-Ernte. Nach schwachen Vorjahren konnte wieder mehr Zucker produziert werden. Auch die Kartoffelerträge lagen höher als in den beiden vorhergehenden Jahren. 

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