Vernetzt: Revolut befreit die Kreditkarte von Gebühren

Interbanken-Kurse und gebührenfreie Auslandstransaktionen

Wer regelmässig im Ausland mit Karte bezahlt, kann mit Revolut viel sparen

Wer schon mit einer Kreditkarte im Ausland bezahlt hat, kennt das Problem: Der Kurs auf der Kreditkartenabrechnung stimmt in keiner Weise mit dem Wechselkurs in der Zeitung überein. Dazu kommen bei vielen Karten Gebühren für Zahlungen in Fremdwährungen. Richtig teuer wird es, wenn man mit der Kreditkarte am Automaten Geld bezieht. All diese Probleme will Revolut lösen - eine App und Pre-Paid Kreditkarte ohne Gebühren und mit Interbanken-Kurs. 

Schaltzentrale von Revolut ist eine Smartphone-App. Mit dieser steuert man alles rund um seine Kreditkarte - man lädt das Konto auf, sieht alle Zahlungen oder sendet Geld an andere Nutzer (nur Premium-Abo). Das Standard-Abo ist dabei kostenlos und bietet bei Zahlungen im Ausland Interbanken-Kurse und keine Transaktionsgebühren. Sogar eine Bar-Abhebung am Geldautomaten bis 200 Euro ist pro Monat kostenlos. Wer regelmässig im Ausland ist, kann damit viel Geld sparen. 

Zahlen wie mit Kreditkarte
Im Einsatz fühlt sich die Revolut Karte an wie eine normale Mastercard. Im Gegensatz zu Kreditkarten lädt man sie allerdings vorher per Banktransfer oder via herkömmlicher Kreditkartenzahlung auf. Der deutlichste Unterschied bemerkt man nach der Zahlung. Der Wechselkurs ist signifikant besser als bei der herkömmlichen Kreditkarte - auch gibt es keine Gebühren für Zahlung in Fremdwährungen oder ähnliches. 

Ausbau geplant
Revolut gibt sich allerdings offenbar nicht mit diesem vor allem für Vielreisende spannenden Feature zufrieden. Wie man der aktuellen App-Oberfläche entnehmen kann, können Premium-Nutzer damit inzwischen auch Kryptowährungen verwalten. Auch Versicherungen und Kredite soll man mit Revolut bald abschliessen können. Offenbar wollen die Revolut-Macher nach den Banken auch den Versicherungen das Geschäftsmodell streitig machen. 

 

Audiofiles

  1. Gebührenfreie Auslandstransaktionen. Audio: Michi Huser / Boris Macek

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