No Billag: Gegner liegen erstmals vorne

Neuste Umfrage zeigt deutliches Nein zur Initiative

Symbolbild

Die grösste Unterstützung erhält die Initiative von Wählern der SVP mit 73 Prozent. Am wenigsten befürworten SP-Anhänger das Volksbegehren: Nur 17 Prozent würden Ja oder Eher Ja stimmen. Am stärksten abgelehnt wird das Volksbegehren in der Altersgruppe der über 65-Jährigen. Mit 68 Prozent lehnen Menschen mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss das Volksbegehren am stärksten ab. Die höchste Zustimmung erhält die Initiative bei Menschen mit obligatorischem Schulabschluss.

Deutschschweiz sagt Ja

Am stärksten befürwortet wird die Initiative mit 42 Prozent in der Deutschschweiz, die stärkste Ablehnung erfährt das Volksbegehren in der französischsprachigen Schweiz mit 63 Prozent. Männer unterstützen die Initiative gemäss der Umfrage stärker als Frauen.

Über 15'000 beteiligten sich an der Umfrage

In bisherigen Umfragen schienen die Befürworter der Initiative noch im Vorsprung zu sein. So zeigte eine Anfang Dezember veröffentlichte Umfrage der "SonntagsZeitung", dass 57 Prozent der Befragten der Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren zustimmen würden. An der neusten Tamedia-Umfrage beteiligten sich online über 15‘000 Menschen. In der Umfrage wurden verschiedene Kriterien gewichtet. Über die No-Billag-Initiative wird am 4. März abgestimmt.

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