Lehrlinge wollten eine bessere Note - Gericht winkt ab

Was den Lehrlingen bleibt: die Gerichtskosten

Das Luzerner Kantonsgericht.

Zwei Luzerner Lehrlinge haben versucht, vor dem Kantonsgericht eine bessere Note für eine Zwischenprüfung zu erstreiten. Ohne Erfolg. Nun bleiben die Lehrlinge auf den Gerichtskosten sitzen.

Die beiden Lehrlinge hatten 2016 ihre Teilprüfung bestanden, allerdings nicht mit der erwarteten Note, wie die "Zentralschweiz am Sonntag" berichtet. Die Lehrlinge legten deshalb zuerst Einsprache bei der Prüfungskommission ein. Sie machten organisatosiche Mängel geltend und verlangten eine neue Beurteilung. Als dies abgelehnt wurde, wandten sie sich ans kantonale Bildungsdepartement. Letztlich landete der Fall vor dem Kantonsgericht. Auch dort winkten die Richter aber ab. Sie kamen zum Schluss, dass Noten nur dann überprüft werden, wenn das berufliche Weiterkommen auf dem Spiel steht. Also zum Beispiel wenn die Lehre nicht erfolgreich abgeschlossen werden könnte. Die Lehrlinge bleiben nun auf den Gerichtskosten von je 1'500 Franken sitzen.

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