Immer noch Nein-Trend bei No-Billag-Initiative

Aktuell würden 60 Prozent die Initiative ablehnen

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Die No-Billag-Initiative würde derzeit vom Stimmvolk immer noch abgelehnt. Fünf Wochen vor der Abstimmung bestätigen neue Umfragen den Nein-Trend. 

Die No-Billag-Initiative würde derzeit vom Stimmvolk klar abgelehnt. In einer Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern würden 60 Prozent ein Nein in die Urne legen. Die Meinungen sind laut GFS bereits ziemlich gefestigt. Dies schränke die Möglichkeiten eines Meinungswandels in den nächsten Wochen zwar ein, unmöglich seien Veränderungen jedoch nicht. An den Umfragewerten lässt sich die parteipolitische Polarisierung ablesen: Je weiter politisch rechts, desto höher ist die Zustimmung der Initiative, wie es weiter heisst. Demographisch gesehen würde die Initiative eher in der lateinischen Schweiz, von den über 30-Jährigen und den Menschen mit mittlerem Einkommen abgelehnt. 

Zweite Umfrage zeigt knappen Nein-Trend

Ebenfalls einen Nein-Trend, allerdings einen knappen, zeigt die dritte Umfrage des Marktforschungsinstituts marketagent.com. Würde am nächsten Wochenende abgestimmt werden, hätten sich 51,4 Prozent der Stimmwilligen gegen die Initiative ausgesprochen, teilte das Institut am Donnerstag mit.

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