Swiss Olympic will mindestens 11 Medaillen

171 Schweizer Athleten reisen an die Winterspiele in Pyeongchang

Der Entlebucher Langläufer Ueli Schnider ist an den Olympischen Spielen in Pyeongchang dabei. Der Schweizer Langlauf-Star Dario Cologna.

Swiss Olympic nominiert eine Rekordzahl von Sportlerinnen und Sportlern für die Olympischen Spiele von Pyeongchang. 171 Schweizer Athleten kämpfen vom 10. bis 25. Februar in Südkorea um Medaillen. Bisherige Bestmarke waren die 163 aufgebotene Sportler für Sotschi 2014.

Die letzten Selektionen gab Swiss Olympic am Montag in den Sportarten Ski Alpin und Snowboard bekannt. Unter anderem darf Skifahrer Carlo Janka nach Südkorea reisen. Beim
Bündner, der in dieser Saison wegen seines (nicht operierten) Kreuzbandrisses im rechten Knie kein Rennen bestritten hat, kommt die Medizinalklausel zum Einsatz. Janka hatte vor zwei Jahren den Super-G in Pyeongchang gewonnen.

Swiss Olympic will mindestens 11 Medaillen

Als Zielsetzung für Pyeongchang gab Ralph Stöckli, der Chef de Mission, "elf Medaillen plus" vor. Damit orientierte sich der ehemalige Spitzencurler und Medaillengewinner an Olympia, der seine ersten Winterspiele als Schweizer Delegationsleiter bestreitet, an der Anzahl Medaillen von Sotschi. Damals hatten die Schweizer Sportler sieben Mal Gold (den aller Voraussicht nach nachrückenden Bobfahrer Beat Hefti eingerechnet) sowie je zweimal Silber und Bronze geholt.

Kommentieren

comments powered by Disqus