Kommt der 17-Stunden-Arbeitstag zu Hause?

Auch am Sonntag soll im Home-Office gearbeitet werden können

Home-Office (Symbolbild)

Über 100 bürgerliche Nationalräte wollen den 17-Stunden-Arbeitstag zuhause erlauben. Sogar am Sonntag soll man künftig zu Hause ohne Bewilligung arbeiten dürfen. Dies berichtet der «Tagesanzeiger». 

"Es braucht eine radikale Änderung des Arbeitsgesetzes". Dieser Meinung sind die über 100 bürgerlichen Nationalräte, welche die parlamentarische Initiative unterschrieben haben, mit der sie die Bestimmung fürs Arbeiten von zu Hause aus ändern wollen. So soll es künftig möglich sein, dass man bis zu 17 Stunden am Tag im Home-Office arbeiten kann und dies auch am Sonntag. Es wäre also möglich, von sieben Uhr morgens bis um Mitternacht zu arbeiten. Die Bürgerlichen begründen ihre Idee damit, dass man den Beruf und das Familienleben durch neue Bestimmungen des Arbeitsrechts besser miteinander vereinbaren könnte. Nachdem die zuständige Kommission des Nationalrats die Initiative überwiesen hat, muss aber auch die Kommission des Ständerats zustimmen.

Die Gewerkschaften zeige sich entsetzt. Das seien «Wildwest-Verhältnisse für Home-Office-Arbeitnehmende», wird der Gewerkschaftsbund vom «Tagesanzeiger» zitiert.

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