Der letzte Schliff vor den Luzerner Umzügen

Die Luzerner Fasnacht kann kommen

Die Fasnachtsgewaltigen und ihre Weibel bewundern den Umzugswagen der "Bueri Chessler". Der Wagen der "Bueri-Chessler" ist von einem Virus befallen. Die "Monster- Guugger Bueri" empfingen die Fasnachtsgewaltigen mit einem Openair-Konzert. Bei den "Rotsee-Husaren" gab es zum Aufwärmen eine dampfende Portion Risotto. Bei den Fasnachtsgewaltigen herrscht während des Baustellenrundgangs ausgelassene Stimmung. Der Wagen der "Rotsee-Husaren" ist ein wahres Kunstwerk.

Wenige Tage vor dem Urknall verpassen viele ihren Sujets noch den letzten Schliff.  Zusammen mit den Fasnachtsgewaltigen haben wir noch einmal einen Blick hinter die Kulissen geworfen.

Genau eine Woche vor dem Schmutzigen Donnerstag besuchen die Fasnachtsgewaltigen beim sogenannten "Baustellenrundgang" verschiedene Wagengruppen und Guuggenmusigen, die an den grossen Luzerner Umzügen teilnehmen. Gestern Abend war es wieder soweit. 

Erster Halt: "Bueri Chessler"

Den ersten Halt legte der Car der Zünfte und Gesellschaften bei den "Bueri Chessler" ein. Bei einem kleinen Apéro präsentierten diese ihren diesjährigen Wagen, ganz unter dem Motto "Oha lätz; Vire im Netz". Insgesamt bauten 15 Personen am Wagen mit dem Trojaner und dem Käfer ganz vorne. Vor den Herbstferien hatten sie mit den Arbeiten an ihrem Wagen begonnen.

Zweiter Halt: "Monster-Guugger Bueri" und "Rotsee-Husaren"

Vor einer grossen Fabrikhalle in Ebikon wurden die Gewaltigen mit einem Ständchen der "Monster-Guugger Bueri" empfangen. Nach dem Kurzen Open-Air-Konzert gab es in der Halle zur Zwischenverpflegung eine dampfende Portion Risotto. Anschliessend stellten die "Rotsee-Husaren" ihr patriotisches Sujet vor. Als Motto wählten sie "Unus pro omnibus, omnes pro uno" was übersetzt "Einer für alle, alle für einen" bedeutet. Nebst sämtlichen Kantonswappen sind auf ihrem Wagen die Bundesverfassung, die "Rütli-Wiese" und selbstverständlich auch eine Schweizer Flagge vertreten.

Dritter Halt: Zünfte und Gesellschaften

Die letzte Station des "Baustellenrundgangs" ist traditionell der Fliegerschuppen auf der Luzerner Allmend. Dort bauen die grossen Zünfte und Gesellschaften an ihren Umzugswagen, die auch dieses Jahr für grosses Aufsehen sorgen dürften. Von politischen bis zu nostalgischen Sujets ist auf jeden Fall alles vertreten, soviel sei gesagt.

Vierter Halt: Znacht und Wein und Kafi

Zum Abschluss des "Baustellenrundgangs" wurde im Fliegerschuppen ein feines Znacht - mit viel Wein und Kafi - serviert. Die Fasnacht kann also kommen.

Zu sehen sind die erwähnten Wagen dann an den Umzügen am Schmutzigen Donnerstag (Fritschi-Umzug) und am Güdismäntig (Wey-Umzug).

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