Fussball: Constantin darf weiterhin nicht ins Stadion

Der FC Sion-Präsident blitzt beim Sportgericht ab

Constantin muss weiterhin aus der Ferne zusehen.

Der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne hat sich gegen eine aufschiebende Wirkung der Sperre gegen Christian Constantin ausgesprochen. Der Präsident des FC Sion wird damit das Heimspiel von morgen Sonntag gegen die Grasshoppers aus der Ferne mitverfolgen müssen.

Am 13. Februar soll die aufschiebende Wirkung der Sperre erneut überprüft werden. Dann hat der Internationale Sportgerichtshof Vertreter der Swiss Football League (SFL) sowie Constantin zu einer Anhörung aufgeboten.

Constantin hatte im letzten September den TV-Experten Rolf Fringer tätlich angegriffen. Nach einem ersten Urteil mit einer Sperre von 14 Monaten, senkte die SFL Mitte Dezember nach einem erfolgreichen Rekurs das Strafmass auf neun Monate. Constantin fordert vor dem Sportgericht die Annullierung des Urteils, weil es sich um eine Privatangelegenheit handle, für welche die Liga nicht zuständig sei. Er und Fringer haben ihren Streit inzwischen beigelegt.

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