Eltern gingen wegen Gymi bis vors Bundesgericht

Der 12-Jährige Sohn hatte den verlangten Notendurchschnitt nicht erreicht

Das Kollegium in Stans.

Im Kanton Nidwalden sind die Eltern eines 12-Jährigen bis vors Bundesgericht, weil dem Jungen der Übertritt an die Mittelschule verweigert worden war. Doch das Bundesgericht trat erst gar nicht auf die Beschwerde ein.

Wie die Zeitung "Zentralschweiz am Sonntag" schreibt, habe der 12-Jährige den nötigen Notendurchschnitt von 5,2 für die Zulassung ans Gymi knapp verpasst. Die Eltern wollten dies nicht akzeptieren. Die Mutter ist selber Juristin, und es begann der Weg durch alle Gerichtsinstanzen. Dabei kam unter anderem aus, dass der 12-Jährige verschiedene Mankos aufweise und es ihm auch an hinreichendem Ehrgeiz und Einsatz fehle, so die Zeitung.

Die Eltern gingen von einer Instanz zur nächsten, verpassten dabei aber Fristen oder bezahlten Kostenvorschüsse nicht ein. Deshalb trat das Bundesgericht am Schluss auf die Beschwerde gar nicht ein.

Die Eltern wurden von den Gerichten zudem Kosten von mehreren hundert Franken auferlegt.

Kommentieren

comments powered by Disqus