Klarer Nein-Trend zu No-Billag

Gemäss der neusten Tamedia-Umfrage lehnen 61 Prozent die Initiative ab

Gemäss der neusten Tamedia-Umfrage lehnen 61 Prozent die Initiative ab.

Während der Abstimmungskampf zur No-Billag-Initiative schweizweit die Gemüter erhitzt, liegen die Gegner der Vorlage weiterhin klar in Führung. Dies geht aus einer neuen Tamedia-Umfrage hervor. 

Laut der zweiten Tamedia-Umfrage würden derzeit 61 Prozent der Befragten klar oder eher Nein stimmen zur No-Billag-Initiative. Damit hat das Lager der Gegner im Vergleich zur ersten Tamedia-Umfrage vom 19. Januar um zwei Prozentpunkte zugelegt, während das Pro-Lager um zwei Prozentpunkte schrumpfte.

Die grösste Unterstützung erhält die Initiative nach wie vor von SVP-Wählern: 68 Prozent würden sicher Ja stimmen. Am wenigsten Sympathie erfährt die Vorlage mit 14 Prozent von der SP-Wählerschaft. Zudem fällt auf, dass die Initiative bei den Geschlechtern unterschiedlich gut ankommt: Männer unterstützen sie gemäss der Umfrage stärker (38 Prozent Ja) als Frauen (31 Prozent Ja).

Auch zwischen den Generationen zeichnen sich in der Wählergunst Unterschiede ab: Am stärksten abgelehnt wird das Volksbegehren in der Altersgruppe der über 65-Jährigen (65 Prozent Nein), auf sie folgt die Gruppe der unter 35-Jährigen (60 Prozent Nein).

Zudem finden sich in der Deutschschweiz mehr Sympathisanten für das Anliegen (37 Prozent Ja) als in der Romandie (31 Prozent Ja), wo das Volksbegehren gleichzeitig die stärkste Ablehnung erfährt (62 Prozent Nein).

An der Tamedia-Umfrage haben sich am 1. Februar 2018 online 17'067 Menschen aus der ganzen Schweiz beteiligt.

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