NW: 2017 brachte ein Minus von 2,7 Millionen

Vorgesehen waren 2,6 Millionen Franken

Nidwaldner Regierungsgebäude in Stans

Der Kanton Nidwalden schliesst das Jahr 2017 mit einem Minus von 2,7 Millionen Franken ab. Vorgesehen war ein Minus von 2,6 Millionen. Besonders belastend waren 2017 die Gesundheitskosten.

Dank Erbschafts- und Schenkungssteuern sowie höherer Nationalbankbeiträge wurden 3,5 Millionen Franken mehr eingenommen als budgetiert. Tiefer ausgefallen seien jedoch die Nettoinvestitionen. Anstatt 17,8 Millionen Franken waren es im Endeffekt nur 10,5 Millionen Franken. Laut Kanton ein aussergewöhnlich tiefer Betrag.

Die Finanzdirektion ist trotz präziser Budgetierung mit diesen Zahlen noch nicht zufrieden. Bis 2020 soll das Defizit auf ein "akzeptables Niveau" gesenkt werden. Die Ausgaben seien vor allem bei Spitälern, Heimen und der individuellen Prämienverbilligung.

 

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