SP fordert mehr Transparenz beim Service public

In den letzten Jahren fand eine schleichende Privatisierung statt

Aus Sicht der SP weist die Postauto-Affäre in Richtung Privatisierung bei den ehemaligen Staatsbetrieben hin. Die Partei fordert daher mehr Transparenz und eine Abkehr vom Profitdenken, um einen besseren Service public zu gewährleisten.

In den letzten Jahren habe es eine schleichende Privatisierung im Service public gegeben, sagte Géraldine Savary, Waadtländer Ständerätin und Vizepräsidentin der SP, am Donnerstag vor den Medien in Bern. Ihre Partei fordert ein Ende dieser Entwicklung und setzt darauf, dass insbesondere bei Post, SBB und Swisscom Massnahmen dagegen ergriffen werden.

Unmut der Bevölkerung wächst

Nach Ansicht der SP wächst der Unmut in der Bevölkerung. Die jüngsten Entwicklungen wie der Abbau von Angeboten und Arbeitsstellen sowie missbräuchliches Verhalten in den Führungsetagen gefährdeten das Vertrauen der Bevölkerung in den Service public. Gerade die Postautoaffäre habe eine fehlende Transparenz bei den bundesnahen Betrieben aufgedeckt.

Klare Forderungen

Die Partei fordert daher, dass diese Unternehmen des Service public einem demokratisch legitimierten Organ unterstellt werden. Die Politik müsste die Kontrolle über die strategischen Ziele der Unternehmen und deren Dienstleistungsauftrag zurückbekommen.

(Quelle: sda)

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