Trockenheit: Luzern muss Fische retten

Auch trotz Gewitter braucht es in nächster Zeit weitere Notabfischungen

Im Kanton Luzern drohen aufgrund der aktuellen Trockenheit Bäche und Flüsse auszutrocknen. Deshalb musste der Kanton reagieren und insbesondere Fische aus den betroffenen Bächen retten.

Aufgrund der heissen Temperaturen und der Trockenheit leidet in der Schweiz insbesondere die Natur. Flüsse und Bäche führen weniger Wasser als gewohnt, gerade Bäche drohen gar auszutrocknen. Ein Problem insbesondere auch für die Fische. Im Kanton Luzern ist die Situation vor allem im oberen Entlebuch zum Teil prekär. Deshalb musste der Kanton Luzern reagieren und die Fische mit Notabfischungen retten. Im ganzen Kanton Luzern gab es in den vergangenen zwei Wochen einige Notabfischungen. Rund 200 Bachforellen konnte man so retten. Bei einer Notabfischung versetzt man die Fische mit Strom unter Narkose und sammelt sie mit einem Feumer ein. Wenn sie sich erholt haben, siedelt man sie in einen wassersicheren Ort wieder an.

Gewitter bringen keine Entwarnung

Fischpächter müssen auch in den kommenden Tagen gut auf ihre Bäche achten und Alarm schlagen, wenn Fische gerettet werden müssen. Philipp Amrein, Fachleiter Jagd und Fischerei des Kantons Luzern, rechnet mit weiteren Notabfischungen. Auch wenn in den nächsten Tagen Gewitter vorausgesagt sind, bringe dies noch zu wenig Wasser für die Fische und daher gibt es noch keine Entwarnung.

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