Nun auch im Kanton Uri: Absolutes Feuerverbot

Damit wird es in der ganzen Zentralschweiz keine Feuerwerke geben

In der ganzen Zentralschweiz wird es dieses Jahr kein Feuerwerk am 1. August geben.

Nun also doch: Nach den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz, Ob- und Nidwalden hat nun auch der Kanton Uri ein absolutes Feuerverbot ausgesprochen. Damit sind in der ganzen Zentralschweiz Feuerwerke tabu.

Durch die aktuelle Trockenheit und die hohen Temperaturen ist die Brandgefahr im ganzen Kantonsgebiet weiter angestiegen, schreibt der Kanton Uri in einer MItteilung. Nachdem die Gemeinden Seelisberg, Silenen und Gurtnellen in Eigenregie ein Feuerverbot im Freien erlassen haben, wurde die Waldbrandsituation aber auch die Brandgefahr im Freien, im Land und im Siedlungsgebiet neu beurteilt. Aufgrund dieser Neubeurteilung ist die aktuelle Brandgefahr für das ganze Kantonsgebiet nach wie vor als gross (Stufe 4 von 5) einzustufen. Auch in den kommenden Tagen ist mit sehr heissen Witterungsbedingungen und wenig Niederschlägen zu rechnen.

Gestützt auf diese Neubeurteilung verfügt die Sicherheitsdirektion Uri ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot im Freien.

Aufgrund dieser Verfügung ist es in Uri, wie auch in allen anderen Zentralschweizer Kantonen verboten:

  • Feuer im Freien zu entfachen (gilt auch für sämtliche Feuerstellen)
  • Feuerwerk abzubrennen
  • Höhenfeuer zu entfachen
  • Grillieren in Gärten oder in Cheminées mit Holz oder Holzkohle
  • Heissluftballone oder «Himmelslaternen» steigen zu lassen
  • Brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Von diesem Verbot ausgenommen sind:

  • Das Grillieren in Gärten oder auf Balkonen mit einem Gasgrill
  • Behördlich bewilligte Feuerwerke auf Seen, wie das Grossfeuerwerk auf dem Urnersee in Flüelen am 31. Juli 2018.

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