Vernetzt: So sehen die neuen iPhones aus

Das teuerste der neuen iPhones wird in der Schweiz 1739 Franken kosten

Das iPhone XS ist da: Per Keynote hat Apple die iPhone X-Nachfolger vorgestellt. Es gibt drei neue Spitzen-Smartphones und eine neue Apple Watch, die EKGs beherrscht. Hier erfährst du alles Wichtige.

Apple setzt für das kommende Weihnachtsgeschäft auf iPhones mit grossen Bildschirmen. Die neuen Modelle verzichten zudem komplett auf den traditionellen Home-Button, der einst die Smartphone-Bedienung prägte. In die Computer-Uhr Apple Watch baute der Konzern erstmals auch ein EKG-Messgerät ein, das Herzschläge aufzeichnet. Die Funktion wird aber zunächst nur in den USA verfügbar sein, wo sie von der Gesundheitsaufsicht FDA freigegeben wurde.

Das teure Vorjahresmodell iPhone X frischte Apple mit einem leistungsstärkeren Chip und verbessertem Bildschirm auf. Das iPhone Xs hat eine unveränderte Bildschirm-Diagonale von 5,8 Zoll. Nun gibt es zusätzlich aber auch die grössere Version iPhone Xs Max mit 6,5-Zoll-Display. Ihr Gehäuse ist in etwa so gross wie bei den bisherigen Plus-Modellen - aber der Bildschirm füllt mehr Platz aus.

Audiofiles

  1. Apple hat die iPhone X-Nachfolger vorgestellt. Audio: Selina Linder / Michi Huser

Preise bis über 1700 Franken

Das teuerste der neuen iPhones - ein grosses Xs Max mit 512 Gigabyte Speicher - wird in der Schweiz 1739 Franken kosten. Zugleich beginnen die Preise für das iPhone Xs wie bei der Vorgängerversion bei 1199 Franken. Neu ist der unter anderem im wichtigen chinesischen Markt populäre Farbton Gold.

Auch der Nachfolger des günstigeren iPhone 8 - das neue iPhone Xr - bekam nun das Design, bei dem das 6,1 Zoll grosse Display praktisch die gesamte Frontseite ausfüllt. Damit blieb kein Platz mehr für den Home-Knopf mit einem Fingerabdruck-Sensor. Stattdessen wechselte Apple auch hier zur Gesichtserkennung FaceID. Die Preise für das Xr starten in der Schweiz bei 879 Franken.

Zwei Telefonnummern möglich

Die neuen teureren Modelle bekommen als erste iPhones eine zusätzliche fest eingebaute eSIM-Karte, die auf Netze verschiedener Betreiber umprogrammiert werden kann. Damit wird man ein iPhone mit zwei Telefonnummern nutzen können. Nur bei den in China verkauften iPhones wird man anstelle einer eSIM zwei klassische SIM-Karten ins Gerät einschieben müssen.

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