Andy Schmid bis 2022 in Deutschland

Der Luzerner Handballer verlängert bei den Rhein-Neckar Löwen

Andy Schmid

Der Luzerner Weltklasse-Handballer Andy Schmid verlängert seinen 2020 auslaufenden Vertrag beim deutschen Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen vorzeitig um zwei Jahre bis 2022. Der 168-fache Schweizer Nationalspieler und Captain der Mannheimer wurde in jeder der vergangenen fünf Spielzeiten zum MVP der deutschen Liga gewählt.

Er hat sich definitiv einen Namen gemacht in der DKB Handball Bundesliga in Deutschland, der Luzerner Andy Schmid. Seit 2010 gehört er dem Kader der Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim an. Und dass es ihm dort ausgezeichnet gefällt, zeigt er mit der vorzeitigen Verlängerung seines ohnehin noch bis 2020 gültigen Arbeitspapiers. Der aktuell 35-Jährige Schmid unterzeichnet seine wohl letzte Vertragsverlängerung bis 2022. "Für mich passt hier alles und die Loyalität zum Verein ist mir wichtig", wird Schmid von der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zitiert.

Der ambitionierte Schmid passt perfekt zu den ebenfalls sehr ambitionierten Löwen. Neben weiteren Topklassierungen in der Meisterschaft träumen er vom erstmaligen Gewinn der Champions League. Bereits 2016 und 2017 wurden die Löwen Meister, 2018 zudem Pokalsieger. Schmid seinerseits wurde in den vergangenen fünf Spielzeiten jeweils immer zum wertvollsten Spieler der Liga erkoren. Vor seiner Zeit in Deutschland wurde Schmid zweimal Schweizer Meister mit Amicitia Zürich.

Wohl keine Rückkehr als aktiver Handballer nach Luzern

Der Klub aus Deutschland musste nicht zweimal überlegen, Schmid als Weltklassespieler und Identifikationsfigur längerfristig an sich zu binden. Und Schmid selbst sagt auf der vereinseigenen Internetseite sogar, dass er seine Karriere einst im Trikot der Deutschen beenden möchte. Einen grossen Anteil an seiner Entscheidung trägt gemäss Schmid seine Familie, die sich in Mannheim sehr wohl fühlt. Eine Rückkehr in seine Heimat Luzern als aktiver Handballer dürfte mit dieser Vertragsverlängerung wohl definitiv vom Tisch sein.

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