Verleihung des Innerschweizer Filmpreises

Mit bis zu 50'000 Franken Preisgeld wird das regionale Filmschaffen gefördert

Podiumsgespräch im Stattkino am Innerschweizer Filmpreis 2017. Filmcafé im Kino Bourbaki am Innerschweizer Filmpreis 2017. Die Gewinner des Innerschweizer Filmpreises 2017 im Hotel Schweizerhof Luzern.

Am kommenden Samstag verleiht die Albert Koechlin Stiftung im Hotel Schweizerhof Luzern zum zweiten Mal die Innerschweizer Filmpreise. Ziel der Veranstalter ist es, das regionale Filmschaffen zu fördern. Die prämierten Filme werden am Wochenende in den Kinos Bourbaki und Stattkino gezeigt.

Zum zweiten Mal vergibt die Albert Koechlin Stiftung am Samstag, 9. März, die Innerschweizer Filmpreise. Die Stiftung möchte das Innerschweizer Filmschaffen damit auch im Vergleich zu anderen Regionen der Schweiz weiter stärken. Das Wochenende vom 9. und 10. März steht daher ganz im Zeichen des Innerschweizer Filmschaffens. Ausgezeichnet werden Spielfilme, aber auch Kurz-, Dokumentar- oder Animationsfilme.

Bis 50'000 Franken Preisgeld

Für die Auszeichnung eingereicht werden konnten Filme, welche in den vergangenen zwei Jahren in der Zentralschweiz produziert worden sind. Die Gewinner des Innerschweizer Filmpreises hat die Jury bereits bekanntgegeben. Insgesamt werden am Samstag zwölf Produktionen für die Regie oder die Produktion prämiert. Darüber hinaus werden drei Spezialauszeichnungen an Personen in Funktionen wie Kamera, Schnitt, Schauspiel oder Drehbuch vergeben. Mit bis zu 50'000 Franken ist der Innerschweizer Filmpreis einer der höchstdotierten Preise in der Schweiz. Die Summe der Preisgelder wird am Samstag verkündet.

Regionale Filmförderung

Mit dem Innerschweizer Filmpreis, welcher alle zwei Jahre vergeben wird, will die Albert Koechlin Stiftung das regionale Filmschaffen fördern. Die Stiftung versteht ihr Engagement als Ergänzung zur öffentlichen Hand. Dies sei auch wichtig, da die öffentliche Hand die Filmemacher aus der Innerschweiz noch zu wenig unterstützte. Luzius Wespe, Filmproduzent und Co-Präsident des Vereins Film Zentralschweiz gegenüber Radio Pilatus und Tele1: "Wir haben eine Ausbildung an der Hochschule für Design und Kunst. Jedes Jahr schliessen 30 Leute ab, die gelernt haben Filme zu machen. Aktuell ist es so, dass 10 Prozent dieser Leute hierbleiben, weil es nicht genügend Fördermittel gibt, um Filme zu machen. Wenn diese Fördermittel steigen, gibt es eine noch lebendigere Filmszene."

Programm am Innerschweizer Filmpreis

Die Besucherinnen und Besucher des Innerschweizer Filmpreises 2019 können die prämierten Filme wie "Di Chli Häx", "Die göttliche Ordnung" oder "Die Kinder von Babel" am kommenden Wochenende in den Kinos Bourbaki und Stattkino schauen. Mit einer Podiumsdiskussion zum Stand und den Perspektiven einer starken regionalen Filmförderung und dem Filmcafé des Vereins Film Zentralschweiz, gewähren die Veranstalter der Öffentlichkeit einen näheren Einblick in das vielfältige Filmschaffen der Region. Nach der Preisverleihung am Samstagabend, 9. März, lädt Film Zentralschweiz ausserdem zur Party in der Schweizerhof Piano Bar ein.

Weitere Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern, den Spielzeiten und dem Tagespass für 10 Franken gibt es auf der Webseite zum Innerschweizer Filmpreis.

Audiofiles

  1. Am Samstag wird zum zweiten Mal der Innerschweizer Filmpreis verliehen. Audio: Yanik Probst, Radio Pilatus AG
  2. Viele Filme für die ganze Familie. Audio: Carla Keller

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