Erstes Training für die EM-Qualifikation

Am Samstag steht für die Fussball-Nati das erste Spiel gegen Georgien an

Die Schweizer Fussballnationalmannschaft am sich am Montagabend, 19. März 2019, im Zürcher Letzigrund zum ersten Training für die beiden bevorstehenden EM-Qualifikationsspiele versammelt. Für die Spiele am 23. März gegen Georgien und am 26. März gegen Dänemark hat Nati-Trainer Vladimir Petkovic den Ex-Captain Stephan Lichtsteiner wieder einmal aufgeboten. Er war die letzten Male nicht mit von der Partie.

Geographisch hat das Schweizer Nationalteam am Montag Neuland betreten. Nicht in Feusisberg, nicht in Lugano und auch nicht im Renaissance-Hotel im Zürcher Industriequartier besammelte Trainer Vladimir Petkovic seine Mannschaft. Bis am Donnerstag logiert die Schweizer Fussballnationalmannschaft am Fusse des Zürcher Üetlibergs im Hotel Atlantis. Trainiert wird im Stadion Letzigrund.

Petkovic setzt mit Aufgebot ein Zeichen

Am kommenden Samstag beginnt in Georgien die EM-Ausscheidung - mit einem Kader, von dem mehr als ein Drittel im vergangenen Sommer an der WM in Russland nicht dabei war. Petkovic spricht deswegen zwar nicht von einem Umbruch und auch nicht von einer neuen Entwicklung, die gestartet wird, doch er setzt mit seinem Aufgebot auch ein Zeichen. Spieler wie Loris Benito, Djibril Sow, Albian Ajeti oder Christian Fassnacht, die alle im Herbst ihr Debüt gaben, sind nicht mehr bloss Probables. Sie gehören nun zum Kreis, mit dem Petkovic in Zukunft plant.

Ex-Captain Stephan Lichtsteiner aufgeboten

Zu diesem Kreis gehört weiterhin auch Stephan Lichtsteiner. Aber Petkovic deutete an, dass sich der Captain ein Aufgebot auch beim nächsten Mal wieder mit Leistung im Klub verdienen und einen Platz in der Startformation in Georgien in den nächsten Tagen im Training erkämpfen muss. Die Zeit, in der neun oder zehn von elf Plätzen frühzeitig vergeben waren, soll vorbei sein. Petkovic: «Die Mannschaft zu benennen ist schwieriger als früher. Viele Spieler sind in Form, und ich muss in den Trainings schauen, wer zu wem passt.»

Besetzung in der Offensive

Das gilt nicht zuletzt für die Besetzung in der Offensive. Xherdan Shaqiri wurde in Liverpool in den letzten Wochen zum Kurzarbeiter degradiert. Seit Ende Januar hat er nur noch 39 Minuten gespielt. Zum Auftakt der EM-Qualifikation am Samstag gegen Georgien und am Dienstag gegen Dänemark muss das Team ganz auf ihn verzichten. Shaqiri leidet an einer schmerzhaften Entzündung in der Leistengegend. Der gesetzte Mittelstürmer Haris Seferovic fehlt wegen einer Leistenverletzung gänzlich. Dafür rücken Admir Mehmedi und Steven Zuber mit grossem Selbstvertrauen ein. 

Start der EM-Qualifikation in Georgien

Mindestens in einem Punkt aber will Petkovic nichts ändern: «Wir wollen jeden Gegner dominieren und jedes Spiel gewinnen.» Am Samstag in Georgien, beim ersten Schritt zur EM-Endrunde, die im Juni 2020 in zwölf Ländern stattfindet, ist dies nicht nur der Wille der Schweizer, sondern auch ein Imperativ: Denn in der FIFA-Weltrangliste ist der Gegner 83 Positionen schlechter klassiert.

Quelle: sda

Audiofiles

  1. Die Spieler freuen sich auf das Zusammenkommen. Audio: Sophie Müller / Damian Betschart

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