Luzerner Bauern haben zu wenig Wasser

Sie fordern nun Unterstützung vom Kanton

Der Sommer 2018 war sehr heiss und trocken. Viele Bauern aus der Region hatten darum zu wenig Wasser für ihre Tiere und ihr Land. Damit diese Problematik der Wasserknappheit nicht noch grösser wird, fordern die Bauern jetzt Unterstützung vom Kanton Luzern.

Die Bauern aus der Region hatten letzten Sommer mit Wasserknappheit zu kämpfen. Das, weil es ein sehr warmer und trockener Sommer war. Dieses Problem ist bis heute nicht verschwunden. Darum fordern die Bauern mehr Unterstützung vom Kanton Luzern. Es brauche Lösungen, damit alle mit Wasser versorgt werden können, sagte der betroffene Landwirt Herbert Albisser. «Ohne Wasser geben meine Kühe keine Milch und ohne Milch verdiene ich nichts», so Albisser gegenüber Tele 1 und Radio Pilatus.

Vorstösse sind eingereicht

Es sind schon einige Vorstösse von Politikern beim Kanton Luzern eingereicht worden. Und auch der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband hofft auf Unterstützung vom Kanton. Es dürfe aber nicht zu viele Einschränkungen geben, sonst werde es für die Bauern noch schwieriger, Wasser zu beziehen, sagte der Geschäftsführer des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbandes gegenüber Tele 1 und Radio Pilatus.

Welche konkreten Massnahmen es geben wird, damit die Bauern in Zukunft keine Wasserknappheit mehr haben, wird im Juni an der Klima-Sondersession im Parlament diskutiert.

Wasserknappheit gibt es auf vielen Bauernhöfen im Kanton Luzern.

Audiofiles

  1. Wasserknappheit: Die Bauern fordern Unterstützung vom Kanton Luzern. Audio: Yanik Probst, Radio Pilatus AG

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