Hightech im Rollstuhlsport

400 Leichtathleten an den Parathletics in Nottwil

Es ist die Weltelite der Leichtathleten mit einem Handicap. Ein Jahr vor den Paralympischen Spielen in Tokio treffen sich dieses Wochenende rund 400 Topathleten an den Parathletics in Nottwil. Mit dabei sind auch die beiden Zentralschweizer Rollstuhlsportler Marcel Hug und Manuela Schär. Damit diese möglichst schnell unterwegs sind, braucht es jedoch nicht nur viel körperliches Training und Technik, sondern auch das richtige Material beim Rollstuhl.

Die Weltmeisterin und Europameisterin Manuela Schär aus Kriens fährt einen Rollstuhl, der aus einem Rahmen zu 100% aus Carbon besteht. «Ich bin überzeugt, dass ich das beste Material auf der Welt besitze», sagt sie gegenüber Tele 1 und Radio Pilatus. Ihr Rennrohlstuhl kostet 20'000 Franken. Von Ihrem Team wird der Rollstuhl regelmässig geröntgt, um so kleine Risse im Material zu erkennen.

Nicht nur das Material ist entscheidend

Auch die Fitness ist wichtig um bei der Weltspitze mitzufahren. Laut dem Olympiasieger und Weltmeister Marcel Hug gibt es zwar keine Zauberformel, es sei aber ungefähr die Hälfte Fitness und die andere Hälfte Material, welche zum Erfolg führen. Mit seinem Rennrollstuhl aus Carbon und Magnesium kann er bis zu 38 km/h auf der Bahn fahren.

Nottwil hat eine der schnellsten Bahnen der Welt

An den Parathletics in Notwil werden regelmässig Rekorde gebrochen. Dies liegt daran, dass die Bahn eine der schnellsten der Welt ist. Die Tartanbahn ist extra für Rollstuhlfahrer gebaut. Durch ihre Härte ist die Bahn besonders schnell, weil die Räder nicht einsinken.

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