Bombendroher kommt im Sommer vors Luzerner Kriminalgericht

Der 36-Jährige drohte eine Bombe in der Mall of Switzerland zu zünden

Rund 1'000 Menschen mussten wegen der Bombendrohung evakuiert werden.

Ein mutmasslicher Bombendroher hatte im März vor einem Jahr die Besucher der Mall of Switzerland aufgeschreckt. Von einer Telefonzelle aus, drohte der 36-Jährige, im Einkaufszentrum eine Bombe hochgehen zu lassen. Die «Zentralschweiz am Sonntag» berichtet nun, dass der Mann im Sommer vor Gericht muss.

Am 14. März 2018 mussten rund 1'000 Menschen aus der Mall of Switzerland evakuiert werden. Der Grund: Ein Mann hatte gedroht, eine Bombe zu zünden. Wegen der Drohung wurden verschiedene Blaulichtorganisationen aufgeboten. Erst nach mehreren Tagen, konnten die Beamten den Mann festnehmen. Zunächst kam er in Untersuchungshaft. Dann wurde er freigelassen.

Seit fast einem Jahr ermittelt nun die Luzerner Staatsanwaltschaft. Das ist doch eher lange für eine Untersuchung eines solchen Falls. Grund dürften spezialisierte Psychiater sein, die eingesetzt werden, wie ein Experte in der «Zentralschweiz am Sonntag» erklärt. Die Psychiater klären vermutlich ab, in welchem gesundheitlichen Zustand der Mann zum Zeitpunkt der Drohung war.

Freiheitsstrafe oder Geldstrafe

Die Luzerner Staatsanwaltschaft will denn Fall bis im Sommer ans Kriminalgericht überweisen. Dem mutmasslichen Bombendroher droht eine Freiheitsstrafe von maximal drei Jahren oder eine Geldstrafe. Hinzu könnten Verfahrenskosten und jene für den Grosseinsatz der Polizei kommen.

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