Das war das ISAF 2019

Die schönsten Bilder und coolsten Momente aus Flüelen

Die Ehrendamen drehten in ihren wunderbaren Trachten eine Ehrenrunde. Hier kommen die Lebendpreise. Die feierliche Fahnenübergabe. Auch das Fahnenschwingen kam nicht zu kurz. Das 113. Innerschweizer SChwing- und Älplerfest hat begonnen. Im Sägmehl schenken sich die Schwinger nichts.

Knapp 9'000 Schwingfans kamen gestern Sonntag in die Schwingarena am Urnersee. Die Stimmung in Flüelen war von Anfang an ausgesprochen gesellig und friedlich. Auch das Wetter hielt, es blieb beinahe durchgehend trocken. Den Festsieg holte sich der Aargauer Nick Alpiger im Schlussgang gegen den Schwyzer Christian Schuler.

Kurz nach sieben Uhr morgens strömten die ersten Fans in die Schwingarena in Flüelen. Die Arena war bis auf den letzten Platz besetzt. Bei angenehmen 18 Grad begann das 113. Schwing- und Älplerfest um 07:30 Uhr offiziell mit dem Anschwingen.


 

 

 

Gesichtet: Damian Betschart hat Skifahrerin Corinne Suter und ihren Freund Angelo Alessandrini entdeckt. Auch die ganz kleinen Schwingfans sind mit von der Partie. Kurz vor dem Duell erfrischen sich die Schwinger am Brunnen. Im Sägmehl schenken sich die Schwinger nichts.

Es waren jedoch nicht nur Schwinger und Fans am Innerschweizer Schwing- und Älplerfest unterwegs. Auch andere Sportler wollten nicht auf das Grossereignis verzichten. So zum Beispiel die Skifahrerin Corinne Suter. Die Schwyzerin verfolgte das Spektakel mit ihrem Freund Angelo Alessandrini von den Rängen aus. Ihr gefalle vor allem die Atmosphäre an Schwingfesten, so Suter.

Auch die Urner Regierungsrätin Heidi Z'Graggen hat sich unter das Schwingvolk gemischt. Sie hat besonders den Innerschweizer Schwingern die Daumen gedrückt. Es müsse kein Urner sein. Hauptsache sei, dass der Festsieg an die Innerschweiz gehe, sagte die Politikerin.

Z'Graggens Wunsch ging jedoch nicht in Erfüllung. Zwar erreichte der Schwyzer Christian Schuler den Schlussgang, sein Gegner Nick Alpiger machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung. Bereits nach rund 30 Sekunden hatte der Aargauer Gastschwinger Schuler auf den Rücken gelegt.

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