Federer und Wawrinka im Viertelfinal

Am US Open sind sowohl Federer als auch Wawrinka eine Runde weiter

Den beiden Schweizern läuft es am US Open prächtig.

Stan Wawrinka hat denTitelverteidiger und Weltranglistenersten Novak Djokovic ausgeschaltet. Der Serbe musste verletzungsbedingt aufgeben. Roger Federer hat sich in einem 80-minütigen Match für die nächste Runde qualifiziert.

Der als Nummer 23 gesetzte Waadtländer Wawrinka führte 6:4, 7:5 und mit einem Break 2:1 im dritten Satz, als Djokovic aufgab. Er hatte sich nach zwei Sätzen an der linken Schulter behandeln lassen, die ihm bereits in den Spielen zuvor Probleme bereitet hatte. Das Publikum buhte beim Abgang des Serben. Wawrinka verdiente sich den Sieg aber mit einer enorm starken Leistung, während der Serbe, der vier der letzten fünf Grand-Slam-Turniere gewonnen hat, nicht auf sein gewohntes Level kam. Im ersten Satz reichte dem 34-jährigen Lausanner ein Break zum 3:2, im zweiten konterte er einen 0:3-Rückstand mit einer starken Phase vom 1:4 zum 7:5.

Im Viertelfinal trifft Wawrinka auf den als Nummer 5 gesetzten Russen Daniil Medwedew. Die bislang einzige Begegnung verlor der Schweizer vor zwei Jahren in der 1. Runde von Wimbledon. Beide sind aber deutlich stärker einzustufen als 2017. Medwedew gewann in diesem Sommer das Masters-1000-Turnier in Cincinnati und stand in Montreal und Washington im Final.

Federer mit Blitzsieg

Auch Roger Federer hat sich souverän für die nächste Runde qualifiziert. Er steht nach einem beeindruckenden 6:2, 6:2, 6:0-Sieg über den als Nummer 15 gesetzten Belgier David Goffin zum 13. Mal im Viertelfinal des US Open. Nach zwei eher mühsamen Viersatz-Erfolgen zum Auftakt gelang Federer damit die zweite Machtdemonstration am diesjährigen Turnier. In der 3. Runde hatte er am Freitag den Engländer Dan Evans in 80 Minuten in die Schranken gewiesen, gegen Goffin brauchte er nun noch eine Minute - und ein Game - weniger.

Im Achtelfinal trifft Federer am Dienstag auf Grigor Dimitrov (ATP 78). Der Bulgare ist «ein guter Freund» und einer seiner Lieblingsgegner. Bei sieben Siegen in sieben Partien verlor er nur zwei Sätze. Dimitrov fiel nach seinem überraschenden Triumph an den ATP Finals in ein tiefes Loch und überzeugt nun erstmals seit langem wieder einmal.

Quelle: sda

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