Mutmasslich illegale Schweizer «Aktion Knobli» in Österreich

Beamte aus der Schweiz haben Hanfkäufer mutmasslich illegal ausspioniert

Die Grenzwächter haben Käufer von Hanfsamen in Österreich beschattet.

Schweizer Grenzwächter haben in Österreich spioniert. Bei der sogenannten «Aktion Knobli» wollten die Grenzwächter Hanfkäufer erwischen, berichtet der Blick. Die Aktion war vermutlich illegal.

Für die «Aktion Knobli» sind Schweizer Grenzwächter im 2019 und 2018 an vier Tagen über die Grenze nach Österreich gefahren. Dort hat es verschiedene Fachgeschäfte, die unter anderem Hanfsamen verkaufen. In Österreich sind diese Geschäfte völlig legal.

Die Grenzwachter haben dann observiert, welche Autos auf den Parkplätzen vor den Hanf-Geschäften Halt machen. Anschliessend haben sie die Autonummern an ihre Einsatzzentrale weitergegeben. Mit den Informationen sollten die Autofahrer dann an der Grenze kontrolliert werden.

Zollverwaltung stoppt weitere Aktionen

Die Österreichischen Behörden sind nicht über die Aktion informiert worden. Laut der Eidgenössischen Zollverwaltung ist die Rechtmässigkeit des Einsatzes in Frage gestellt. Eine weitere Durchführung solcher Aktionen wurde gestoppt.

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