Die Schwyzer SP will zurück nach Bern

Vor 4 Jahren hat die SP Kanton Schwyz ihren Sitz im Nationalrat verloren

Die Schwyzer SP will zurück nach Bern. Vor 4 Jahren hat die SP vom Kanton Schwyz ihren Sitz im Nationalrat verloren. Die SP-Sektion Schwyz ist in Bern gar nicht mehr vertreten, weder im National- noch im Ständerat.

Karin Schwiter aus Lachen möchte dies nun ändern. Sie ist eine der vier Schwyzer SP-Kandidatinnen und Kandidaten, die es auf einen der Sitze der SVP im Nationalrat abgesehen haben. "Die rechten Parteien nützen ihre Dominanz rücksichtslos aus!", sagt Schwiter. Es sei an der Zeit, dass sozial- und grün-denkende Schwyzer und Schwyzerinnen wieder in Bern vertreten seien.

SVP Parteipräsident Roland Lutz hält dem jedoch entgegen, dass es für einen Sitz im Nationalrat mindestens 20 Prozent der Stimmen brauche. Wer diese nicht erreiche, könne auch nicht auf einen Sitz hoffen.

Klimawandel als Wahlkatalysator

Dennoch hofft Karin Schwiter auf ein gutes Wahlergebnis. Schliesslich habe die SP Antworten auf die Fragen, welche die Klima-Erwärmung aufwirft. Die SVP habe da nichts zu bieten. Auch hier müsse Roland Lutz widersprechen. Die SVP in der Klima-Debatte andere Ansätze. So bevorzuge sie Innovation und Anreize, anstatt Verbote und Abgaben.

Neben Karin Schwiter treten noch 3 weitere SP Kandidaten zur Nationalratswahl an: Die Kantonsrätin Prisca Bünter aus Küssnacht, der Parteipräsident Andreas Marty aus Arth/Einsiedeln und der Fraktionspräsident Paul Furrer aus Schwyz.

Die Wahl in den Ständerat

Für den Ständerat kandidiert Alex Kuprecht von der SVP schon für die 5. Amtszeit. Der Sitz von seinem Parteikollegen Peter Föhn wird frei. Es kandidieren der Nationalrat Pirmin Schwander von der SVP und die beiden Regierungsräte Othmar Reichmuth der CVP und Kaspar Michel von der FDP. Daneben tritt auch Michael Fuchs von der SP an, sowie die polnische Auslandsschweizerin Honorata Züger, welche als Exotin ins Rennen geht.

Audiofiles

  1. Wahlvorschau Schwyz. Audio: Carmen Zettel / Maik Wisler

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