Herbstwetter treibt Stechmücken ins Haus

Die kleinen, fiesen Tierchen rauben uns noch immer den Schlaf

Eine Stechmücke

Ach, wie das nervt! Der Sommer ist zwar vorbei und doch: Kaum liegst du im Bett und hast das Licht ausgeschaltet, schon summt dir wieder eine Mücke um die Ohren. Ist das Licht wieder an, sind sie fiesen Dinger aber spurlos verschwunden. Wieso ist das so?

Ja, auch im Herbst sind die Stechmücken zum Teil noch ganz schön aktiv. Denn jetzt suchen die blutsaugenden Insekten jeweils nach einem trockenen und sicheren Winterquartier in geschützten Räumen. Das hat damit zu tun, dass Mücken ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren können. Wenn draussen die Temperaturen sinken, kommen sie gerne ins Haus.

Weibchen fallen in Winterschlaf - Männchen sterben

Die gute Nachricht: Das Stechen sollte mit der Abkühlung nun langsam nachlassen. Denn drinnen suchen die weiblichen Mücken dann primär nach einem Winterquartier. Sie verfallen in eine Art Winterruhe, bis es draussen wieder wärmer wird. Nicht erleben werden dies dagegen die Männchen. Diese sterben noch vor dem Winter. Im Gegensatz zu den Weibchen stechen uns die Männchen übrigens sowieso nicht, denn sie ernähren sich primär von Blütennektar.

Tipp für den nächsten Sommer

Schon mal zum Vormerken für's nächste Jahr: Den Mythos vom süssen Blut kannst du vergessen! Mücken werden vor allem von Schweissgeruch angelockt. Vor einem lauen Sommerabend macht es daher Sinn, zu duschen. Noch mehr wissenswertes zu den Mücken gibt es im Stern-Video.

Kommentieren

comments powered by Disqus