Axenstrasse bleibt mehrere Wochen gesperrt

Gemäss dem Bund kann der genaue Zeitrahmen noch nicht abgeschätzt werden

Die Axenstrasse bleibt nach einem Murgang bis auf weiteres gesperrt. Wie Esther Widmer, eine Sprecherin des Bundesamtes für Strassen ASTRA in einer Medienmitteilung schreibt, muss mit mehreren Wochen gerechnet werden. Bei dem Murgang am Mittwochabend, kurz vor 23 Uhr, sind keine Personen zu Schaden gekommen.

Das nach den letzten Steinschlägen neu auf der Axenstrasse installierte Überwachungs- und Alarmsystem schlug am Mittwochabend Alarm. Kurz vor 23 Uhr ging im Gebiet Gumpisch ein Murgang runter. Das Alarmsystem sperrte daraufhin die Strasse umgehend – Personen sind keine zu Schaden gekommen. Die Fahrzeuge konnten mit Hilfe der Kantonspolizei Uri umkehren.

Die mehrere tausend Kubikmeter Gesteinsmasse, die teilweise bis runter zum Urnersee gingen, beschädigten einzelne Reissleinen und Steinschlagschutznetze. Die Strasse selber trug keinen Schaden davon. Wie das Bundesamt für Strassen ASTRA in einer Mitteilung schreibt, kann man aufgrund der momentanen Gefahrensituation das Gebiet Gumpisch nicht betreten. Wegen des aktuellen Wetters könne man weitere Steinschläge und Murgänge nicht ausschliessen.

Die Axenstrasse bleibt nun zwischen Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung bis auf weiteres gesperrt. Wie Esther Widmer, Sprecherin des ASTRA in einer Medienmitteilung schreibt, muss mit mehreren Wochen gerechnet werden.

Die Axenstrasse war bereits Ende Juli nach einem Steinschlag für sechs Wochen komplett gesperrt.

+++UPDATE FOLGT+++

Die Axenstrasse bleibt vorerst gesperrt.

Audiofiles

  1. Axensperrung . Audio: Yanik Probst / Maik Wisler

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