So wählt die Zentralschweiz

Eine Einschätzung zu den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober

Wahlen und Abstimmungen Schweiz (Symbolbild)

Am 20. Oktober wählt das Schweizer Stimmvolk ein neues eidgenössisches Parlament. Eine Einschätzung für die Zentralschweiz.

Man spricht auch von "Frauen- und Klimawahl", bei den bevorstehenden eidgenössischen Wahlen. Zwei von fünf Kandidaturen für den Nationalrat sind weiblich - auf eidgenössischer, wie auch auf kantonaler Ebene in Luzern - das ist auffällig mehr als in den letzten Jahren. Über die Geschlechter hinweggesehen, wollten noch nie so viele Leute ins Bundeshaus wie in diesem Jahr. Im Ganzen sind es über 4'600 Personen, die für die 200 Nationalratssitze kandidieren.

Prognosen gehen von linksrutsch aus

Der Politologe Tobais Arnold geht davon aus, dass es in der Zentralschweiz in Luzern und Zug zu grossen Veränderungen kommt, vor allem im Nationalrat: "Es sind die Kantone mit den meisten Sitzen, da können sich nationale Trends wiederspiegeln. Zum Beispiel in Luzern, dass es die Linken schaffen von zwei auf drei Sitze zu kommen". Auch im Kanton Schwyz wollen die Linken angreifen: Sie wollen ihren Sitz zurückzuerobern, den sie vor 4 Jahren verloren haben.

Im Ständerat erwartet der Politologe eher einen Rutsch in Richtung bürgerliches Lager.

Audiofiles

  1. Talk "Junge und Frauen". Audio: Flavio Desax / Liliane Merz
  2. Interview mit Experte Arnold. Audio: Carmen Zettel / Carla Keller

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