Druck auf Bundesbern wegen Axen

Kantonsregierung und Parteien fordern rasch Lösungen

Momentan ist unklar, wie lange die Axenstrasse gesperrt bleibt.

Wegen der prekären Situation am Axen wird Druck auf Bundesbern gemacht. Die Axenstrasse ist seit vergangenem Mittwochabend erneut gesperrt. Bereits Ende Juli musste sie wegen Steinschlägen für mehrere Wochen gesperrt werden. Die Urner Regierung sowie verschiedene Parteien wollen nun zeitnah Lösungen auf dem Tisch haben.

Die Urner Regierung hat sich in einem Brief an den Bundesrat gerichtet und verschiedene Forderungen gestellt. Das hat der Urner Baudirektor Roger Nager gegenüber der Luzerner Zeitung gesagt. Unter anderem wird verlangt, dass der Bund mit einem Umfahrungsprojekt endlich vorwärts macht. Weiter sollen Notmassnahmen geprüft werden.

Im Vorfeld hatten die Urner FDP und die Junge SVP von der Kantonsregierung verlangt, Druck nach Bern auszuüben. Nun bläst auch noch die CVP Uri ins gleiche Horn. Sie fordert einen Not-Tunnel, eine Schutzgalerie oder eine Notbrücke.

Die Parteien befürchten durch die Sperrung der Axenstrasse grosse Auswirkungen insbesondere auf die Urner Wirtschaft.

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