Luzern testet neues Ampelsystem

Der Verkehr soll fliessender werden

Die Stadt Luzern testet eine neue Lichtsignalanlage. (Symbolbild)

Luzern führt als erste Stadt der Schweiz einen Test mit einer neuartigen Lichtsignalanlage durch. Diese soll vermehrt auf die aktuelle Verkehrssituation reagieren und so für flüssigeren Verkehr sorgen, wie die Stadt Luzern mitteilt.

Stau an den Ampeln könnte in Luzern bald Geschichte sein. Als erste Stadt in der Schweiz testet Luzern eine neue Lichtsignalanlage, die den Verkehrsfluss verbessern soll. Dabei sollen möglichst wenig Fahrzeuge anhalten oder warten müssen.

Momentan sind für jede Fahrspur vor Ampeln Reihenfolge, Grünzeiten und Prioritäten definiert. Wartezeiten können dadurch nur bedingt berücksichtigt werden. Vor allem auf Strecken mit viel Busverkehr sorgt das dafür, dass Fussgänger und Nebenachsen teilweise lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.

Verkehrsablauf laufend optimiert

Die neue Steuerung erfasst, aus welcher Richtung sich wie viele Fahrzeuge nähern und berechnet dann sekündlich neu, mit welchen Grünzeiten am wenigsten Autos warten müssen. Der Verkehrsablauf wird so laufend optimiert. Damit soll der Verkehr besser fliessen und auch der Schadstoffausstoss reduziert werden.

Der Pilotversuch der Stadt Luzern soll prüfen, ob das unter realen Bedingungen auch tatsächlich funktioniert. Für die Teststrecke wurde die Langensandbrücke ausgewählt. Vom Montag 21. bis Sonntag 27. Oktober 2019 wird die neue Steuerungsanlage getestet. Der Versuch wird von der ETH Zürich mit einer Wirkungsuntersuchung begleitet.

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