Damian Müller als Luzerner Ständerat wiedergewählt

Ein zweiter Wahlgang muss über weiteren Sitz entscheiden

Bei den Wahlen im Kanton Luzern schafft FDP-Kandidat Damian Müller die Wiederwahl in den Ständerat. Dies mit über 10'000 Stimmen vor Andrea Gmür (CVP) und 27'000 Stimmern vor Franz Grüter (SVP). Sie beide schaffen das absolute Mehr für den zweiten Ständeratssitz im ersten Wahlgang nicht.

Bei den Ständeratswahlen im Kanton Luzern ist Damian Müller (FDP) im ersten Wahlgang bestätigt worden. Der zweite Sitz, jener des zurücktretenden Konrad Grabers (CVP), konnte noch nicht besetzt werden. 

Bei einem absoluten Mehr von 65'476 Stimmen, kam Müller auf 65'784 Stimmen. Der knapp 35-Jährige kann damit seine zweite Amtszeit im Ständerat in Angriff nehmen.

Zweiter Wahlgang für zweiten Ständeratssitz

Von den weiteren Kandidaten schaffte zwar niemand das absolute Mehr. Die CVP ist bei der Verteidigung ihres Ständeratssitzes aber auf Kurs: Die 55-jährige Geschäftsführerin und Nationalrätin Andrea Gmür (CVP) kam mit 54'861 Stimmen auf den zweiten Platz. Die CVP hatte mit der FDP eine gemeinsame Liste gebildet.

Überraschend deutlich zurück blieb der 56-jährige Unternehmer und Nationalrat Franz Grüter (SVP) mit 38'358 Stimmen. Die 54-jährige grüne Kantonsrätin Monique Frey konnte sich mit 30'322 Stimmen noch vor dem 34-jährigen SP-Kantonalpräsidenten und Gewerkschafter David Roth (SP) platzieren, der 29'668 Stimmen holte. Unter 10'000 Stimmen blieben Kantonsrätin Michèle Graber (GLP) und der parteilose Agronom Florian Studer.

Der zweite Wahlgang ist auf den 17. November angesetzt.

Quelle: sda

Audiofiles

  1. Ständeratswahl Kanton Luzern. Audio: Urs Schlatter / Roman Unternährer
Damian Müller (zweiter von links) und Andrea Gmür (dritte von links) unterwegs mit ihren Parteipräsidenten Markus Zenklusen (FDP, links) und Christian Ineichen (CVP, rechts). FDP-Kandidat Damian Müller konnte seinen Ständeratssitz verteidigen. CVP-Kandidatin Andrea Gmür erreichte am zweit meisten Stimmen. Andrea Gmür mit gespanntem Blick zu den Resultaten. Das Luzerner Regierungsgebäude am Abstimmungssonntag

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