Arbeitsbedingungen im LUKS im Fokus

Der akute Engpass beim Personal heizt die Diskussion um das neue Spitalgesetz an

Weil wegen personellen Engpässen am Luzerner Kantonsspital eine halbe Station geschlossen ist, gibt es jetzt Aufwind um die Diskussion um die Änderung des Spitalgesetzes. Es wird ein Gesamtarbeitsvertrag gefordert.

Beschlossen ist bereits eine verbesserte Zusammenarbeit vom Luzerner und Nidwaldner Kantonsspital und der Luzerner Psychiatrie. Als Grundlage braucht es aber eine Gesetzesänderung: Was dort drin noch fehlt, ist ein Gesamtarbeitsvertrag. Jetzt gibt es Befürchtungen, dass ohne einen solchen Vertrag, das Personal noch stärker unter Druck kommen könnte.

Mit der Änderung des Spitalgesetzes soll das Luzerner Kantonsspital sowie die Luzerner Psychiatrie in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Das bedeutet für die Angestellten, dass sie nicht mehr dem kantonalen Personalgesetz unterstellt sind. Linke Parteien und die Gewerkschaften wollen darum einen Gesamtarbeitsvertrag im Gesetz verankern, um die Arbeitsbedingungen des Spitalpersonals zu regeln.

Die ganze Situation zusammengefasst im Videobeitrag von Tele 1.

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