SC Kriens liefert Luzerner Polizei künftig Geld ab

Der Klub bezahlt künftig an die Einsätze der Polizei an Heimspielen

Das erste Spiel im neuen Kleinfeld-Stadion

Der SC Kriens zahlt künftig an die Einsätze, die die Luzerner Polizei an den Heimspielen leistet. Der b-klassige Fussballclub hat mit dem Kanton eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.

Der Kanton Luzern hatte 2010 bereits eine Vereinbarung über die Abgeltung der Polizeikosten mit dem FC Luzern unterzeichnet. Gleiches habe er nun mit dem SC Kriens gemacht, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.

Kriens spielt seit zwei Jahren in der zweitobersten Liga und nimmt bei Heimspielen polizeiliche Leistungen in Anspruch. Der Fussballclub beteilige sich 2019 mit 10'000 Franken an den Sicherheitskosten, teilte die Staatskanzlei mit. Der Betrag beruhe auf den Kosten des Vorjahres.

Bei Ligawechsel würde neu verhandelt werden

Gemäss den geltenden gesetzlichen Grundlagen muss der SC Kriens einen Kostendeckungsbetrag von 50 Prozent leisten. Die Bemessung des Kostenersatzes richte sich jeweils nach den Kosten des Vorjahres, wobei das Kalenderjahr massgeblich sei, teilte die Staatskanzlei mit. Wie der FC Luzern, habe auch der SC Kriens pro Heimspiel eine unentgeltliche Grundversorgung von 200 Einsatzstunden zu Gute.

Die Vereinbarung war am 13. November 2019 von Sicherheitsdirektor Paul Winiker und SC-Kriens-Präsident Werner Baumgartner unterzeichnet worden. Sie gilt rückwirkend per 1. Januar 2019 und läuft mindestens bis Ende 2024. Bei einem Ligawechsel wird die Vereinbarung per 30. Juni des jeweiligen Jahres neu verhandelt.

(Quelle: sda)

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