Sörenberg schreitet voran

Aus alt mach neu - bestehende Pendelbahn soll erneuert werden

Die Bergbahnen Sörenberg haben eine turbulente Zeit hinter sich. Gigantische Projekte gaben zu diskutieren, der damalige Präsident ging, ein Neuer übernahm. Theo Schnider hat gleich als erstes das Megaprojekt Brienzer Rothorn Ost zurückgestellt und ging nochmals über die Bücher. Ein Jahr später zeigt sich nun: Mit den neuen, ein wenig kleineren Projekten ist man auf Kurs - auch wenn ein grosser Brocken erst noch kommt.

Rund 13 Millionen Franken hat das Unternehmen in einen neuen Sessellift mit dazugehörender Beschneiungsanlage im Eisee-Gebiet investiert. Weitere 15 bis 20 Milionen Franken sollen nach dem Willen von Theo Schnider jetzt dazu kommen. Mit dem Geld soll nämlich die bestehende Rothornbahn erneuert werden. Man plane, dabei so viel wie möglich von der bestehenden Bausubstanz in der Tal- und Bergstation zu erhalten.

Grosse Ersparnis

Gegenüber dem Vorgängerprojekt werden so mehr als 20 Milionen Franken eingespart. Dieses Geld wolle er lieber anderweitig investieren, sagt Theo Schnider. So etwa in das Moorakulum, eine Erlebniswelt auf den Brienzer Rothorn oder Ski-Anlagen näher beim Dorf Sörenberg. Ein weiterer Grund warum das alte Projekt ad acta gelegt wurde, war dessen Ausrichtung rein auf den Wintertourismus. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass immer weniger Menschen zum Skifahren kommen und immer mehr im Sommer in die Berge kommen. Die Destination Sörenberg macht rund 20% ihres Umsatzes im Sommer. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber 2014 von etwa 10%.

Audiofiles

  1. Die Bergbahnen Sörenberg sind auf Kurs. Audio: Giulia Jung /Carla Keller
Sörenberg Bergbahnen. Neue Sessellift von Eisee auf das Brienzer Rothorn

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