Ebersecken gehört neu zu Altishofen

Die beiden Gemeinden haben per 1. Januar 2020 fusioniert

Im Kanton Luzern haben auf den heutigen 1. Januar 2020 Ebersecken und Altishofen fusioniert. Die neue Gemeinde heisst Altishofen, regiert wird sie aber vom bisherigen Ebersecker Gemeindepräsidenten.

Die Fusionsgemeinde im Luzerner Hinterland wird 14,4 Quadratkilometer gross sein und knapp 2000 Einwohner haben. Das 8,6 Quadratkilometer grosse Ebersecken ist flächenmässig zwar grösser als Altishofen mit 5,8 Quadratkilometer, zählt aber weniger als 400 Einwohner. Altishofen kommt immerhin auf gegen 1600 Personen.

Grund für die Fusion war die finanzielle Lage des kleinen Ebersecken. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden ist schon seit Jahrzehnten eng: So war die Verwaltung von Ebersecken in den letzten rund 40 Jahren in Altishofen angesiedelt. Auch bei der katholischen Kirchgemeinde und den Vereinen gab es Überschneidungen.

Die Fusion wurde im Herbst 2018 an der Urne von beiden Gemeinden deutlich genehmigt. Im Herbst 2019 wählten die Stimmberechtigten von Altishofen und Ebersecken den fünfköpfigen Gemeinderat der Fusionsgemeinde. Gemeindepräsident wird der derzeitige Gemeindepräsident von Ebersecken, Thomas Roos (CVP). Gefeiert wird die Fusion am 12. Januar.

Mit der Fusion zählt der Kanton Luzern noch 82 Gemeinden. Die Zahl der Kommunen könnte weiter schwinden: Im März 2020 befinden Hitzkirch und Altwis im Seetal sowie Willisau und Gettnau im Hinterland über Zusammenschlüsse.

Seit 2004 gab es im Kanton Luzern 17 Gemeindefusionen, teilweise auch zwischen mehr als zwei Gemeinden. Vor Beginn der Gemeindereform zählt der Kanton 107 Gemeinden.

(Quelle: sda)

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