Luzerner Fasnachtsgewaltige zu Besuch bei den Wagenbauern

Wie jedes Jahr besuchten die Fasnachtsgewaltigen der Stadt Luzern eine Woche vor dem Schmutzigen Donnerstag einige Wagenbaugruppen. Mit dem Car ging es zuerst nach Emmen, wo eine Delegation der Rasselbandi Horw, die Fasnächtler in ihrem Wagenbaulokal begrüssten. Bei Wurst und Bier wurde der Wagen, der ganz im Zeichen der Beatles steht, begutachtet.

Bei Regen ging es weiter nach Rothenburg zu den Borggeischtern. Diese haben dieses Jahr das Motto "Transsib-Express". Fritschivater Kurt W. Meyer und Co. staunten nicht schlecht, als mit lautem Getöse und viel Rauch die schwarze Lokomotive anrollte. Seit Oktober arbeitet ein siebenköpfiges Team der Borggeischer-Musig an diesem imposanten Gefährt. Damit werden sie bestimmt eine würdige Nummer eins am diesjährigen Luzerner Fasnachtsumzug sein.

Für die dritte Station ging es nach Neuenkirch zu den Kult-ur-Fasnächtlern der Gruppe "E Nomine". Schon zu Beginn wurden die Fasnachtsgewaltigen der Stadt Luzern mit mystischer Musik empfangen und schnell war klar: Beim Fasnachtssujet von "E Nomine" handelt es sich um etwas Ausserirdisches. Dieses Jahr sind sie "Visitors". Beim Wagen der siebenköpfigen Gruppe fällt besonders das Cockpit auf. In diesem darf am Umzug das jüngste Mitglied sitzen: Der 10-jährige Philipp, der dieses Gefühl als "unbeschreiblich" bezeichnet.

Nach einigen "Kafi Zwätschge" ging es dann zurück in den Flüügerschuppen auf der Allmend, wo die Maskenliebhaber-Gesellschaft Luzern, Zunft zur Safran, Wey-Zunft und die Fidelitas Lucernensis ihre imposanten Wagen präsentierten. Bei ihnen stehen aktuelle Themen im Vordergrund: Die Fusion der Stadt Luzern mit Littau, die Fremdsprachen an der Primarschule oder Illi's Idee, das Château Gütsch an Michael Jackson zu verkaufen.

Nach diesem Abend muss man sagen: Die Fasnacht 2007 kann kommen.

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