Fritschi von Baslern entführt!

Am Samstagnachmittag ist mit einer grossen Inszenierung das Symbol der Luzerner Fasnacht, Bruder Fritschi von den Baslern geraubt worden - so wie einst einmal vor 500 Jahren. Das Spektakel wurde von hunderten von Leuten mitverfolgt; es wurde auf Land, im Wasser und sogar in der Luft gespielt: Fritschi wurde nämlich in einem Glaskäfig angehängt an einem Heli nach Basel geflogen. Soweit kam es, weil Fritschi den Reizen der schönen "Basilea" erlag und mit ihr anbändeln wollte. Dabei wurde er gefangen genommen. Fritschis sitzengelassene Frau Fritschene hat zur Wyberfasnacht aufgerufen.

Und so geschah es im Protokoll: Die Familie Fritschi mit Bruder Fritschi, seiner Fritschene und der Kindsmagd, wolten sich eigentlich einen schönen Samstag-Nachmittag am Fasnachtsmäärt machen. Sie betraten den Reusssteg und genossen die warme Januar-Sonne. Plötzlich erschienen von der Jesuitenkirche her die Basler, ein Harst bewaffnet mit Langgewehren, Baslerstab und der schönen Basilea. Während dem Einmarsch der Basler, hissten sie am Luzerner Theater eine riesige Baslerfahne, welche wirklich fast die ganze Fassade verdeckte. Von Seite Luzerner Theater betrat die wunderschöne Basilea den Reusssteg. Sie hat es Fritschi angetan, er war total hin und weg und vergass Familie und die Luzerner Fasnacht. In diesem Augenblick wurde er von Baslern Landsknechten in Gefangeschaft genommen und aufs Boot verladen. Die Grenadiere der Zunft zu Safran waren zu lasch, aber vor allem zu spät auf dem Reusssteg. Die Basler hatten Fritschi schon lange auf ihrem Boot, den Grenadieren blieb nur noch das Gefecht. Erfolglos - Frischi ist weg! Voraussichtlich wir der am 20. September von den Luzernern aus Basel zurück erobert!

Weitere Fotos findest du in der Foto-Gallerie!!!

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