Die Luzerner Fasnachtsgewaltigen bei Andyamo

Nur noch wenige Stunden bis zum Urknall 2008, dem grossen Moment von Fritschivater Philipp Gmür. Am Mittwoch Morgen nahm er sich aber die Zeit, gemeinsam mit Wey-Zunftmeister Rolf Keller bei Andyamo vorbeizukommen. Da ein Scherz, dort ein kleiner Seitenhieb - die Beiden waren bestens gelaunt. Dies trotz einer längeren Nacht an der Usgüüglete "onder de Egg". "Wenn gleich viele Leute an den Urknall kommen, wie gestern an der Usgüüglete waren, kommts gut", meinte Fritschivater Philipp Gmür. Weil Bruder Fritschi von den Baslern geraubt wurde, wird der Urknall dieses Jahr von seiner Frau Fritschene ausgelöst. Andyamo-Moderatorin Selina Schürch freuts, es wird als eine Wiberfasnacht!

Ja und was macht eigentlich Wey-Zunftmeister Rolf Keller am Schmudo während Fritschivater Philipp Gmür im Mittelpunkt steht? "Ich bin quasi der Unruheherd in der Zunft zu Safran. Ich wurde nämlich von ihnen eingeladen. Dies ehrt mich sehr. Ich darf um vier Uhr aufs Schiff, verfolge dann den Fötzeliräge in der Wärme und nachher mache ich für Philipp das Zmorge!" Nach der Tagwache findet ja in der Kornschütte das traditionelle Frischizmorge statt. Ist Fritschivater Philipp Gmür also in Gefahr, wenn Rolf Keller ihm das Zmorge macht? "Nein, nein, da landet also sicher nichts Giftiges auf Philipps Teller. Dafür ist er mir viel zu symphatisch", schmunzelte Rolf Keller. Friede, Freude, Eierkuchen also bei den beiden Zünften. Und damit: E rüüdig verreckti Fasnacht!

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