Jetzt ist fasten angesagt

Bouillon statt Wurst mit Brot und Senf oder Kräutertee statt Kaffi Huereaff - Nach Frass und Völlerei an der Fasnacht ist nun Fasten angesagt. Die 40 Tage nach der Fasnacht heissen ja nicht umsonst Fastenzeit. Höchste Zeit also mit dem Verzichten zu beginnen. "Es gibt verschiedene Möglichkeiten von Fasten. Die einen trinken nur noch, die anderen wechseln nach Wurst und Schenkeli wieder auf vollwertigere Kost", sagt Andrea Wyss, Ernährungsberaterin aus Kriens.

Während der Fastenzeit auf Schoggi, Alkohol oder Zigaretten zu verzichten ist schon mal gut. Das eigentliche Fasten ist aber, dass man über längere Zeit auf alles verzichtet, was man kauen kann. "Dies ist in der heutigen Zeit wahrscheinlich nur noch möglich, wenn man bewusst frei nimmt und gemeinsam mit einer Gruppe zum Beispiel in ein Bauernhaus geht. Sich dort bewusst Zeit nimmt und gar nicht in Versuchung kommt, dem Fast-Food zu verfallen", sagt Andrea Wyss gegenüber Radio Pilatus. Gefastet wird ja hauptsächlich, um zu entschlacken, also die Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. "Das Fasten ist aber nicht zum Abnehmen", betont Andrea Wyss.

Eine solch strenge Fastkur ist aber neben dem Arbeiten kaum möglich. Darum empfiehlt Ernährungsberaterin Andrea Wyss einfach einen, einzigen Tag zu fasten: "Man steht am Morgen auf, nimmt ein lauwarmes Glas Wasser und kocht sich dann einen Kräutertee. Trinkt diesen verteilt auf den ganzen Morgen. Am Mittag gibts ein wenig gedämpftes Gemüse. Am Nachmittag gibts nochmals viel, viel Tee und Wasser. Und dann gehts ab ins Bett - mit leerem Magen!" Und sonst schwört sie einfach auf eines: Eine ausgewogene, gesunde Ernährung 365 Tage im Jahr.

Mehr Infos zu Andrea Wyss unter www.fit-n-essen.ch

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