Marcel PO-spel an der Basler Fasnacht

Wie geht ein angeschlagener Chef-Banker an die Fasnacht? In Unterhosen und mit einem Po auf dem Kopf. In diesem Outfit machte zumindest UBS-Präsident Marcel Ospel am Montagnachmittag in Basel Fasnacht. Das Sujet seiner Clique, der Revoluzzer: Verschlitzt und zuegnait. Die Männerclique fordert von der Modeindustrie: Diend ally Unterhose schlitze!

Vor dem Cortège wartet Ospel bei der Credit Suisse auf seine Clique. Und der Banker ist wenig begeistert, als er die Reporter sieht. Letztlich lässt er sich aber doch ablichten. "Aber bitte keine gestellten Aufnahmen, lieber hier mit den Leuten", sagt Ospel. "Und keine Fotos, wenn ich rauche." Dann will der Banker doch seine Ruhe haben: "Fasnacht ist meine Freizeit, bitte respektieren Sie das!" Auch die Basler beachten ihren Promi kaum. Frei nach dem Fasnacht-Spruch: Gäll, kennsch mi nit!

Umso stärker kommt Ospel bei den Schnitzelbänken an die Kasse. Kaum einer, der ihn nicht mit Hohn und Spott überschüttet.

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