Tötungsdelikt - Verteidiger fordern mildere Strafen

Im Prozess um das Tötungsdelikt von Locarno haben die Verteidiger der beiden Hauptangeklagten für mildere Strafen plädiert. Die 19 und 20 Jahre alten Schläger sollten zu maximal drei Jahren Gefängnis verurteilt werden, fordern die Anwälte. Die Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche bis zu 10.5 Jahre Haft beantragt. Laut Verteidigung hätten die Angeklagten nicht die Absicht gehabt, den 22-jährigen Studenten zu töten, hiess es. Weiter sei auch nicht bewiesen, dass das Opfer an den Folgen der Fusstritte am Kopf verstarb. Deshalb gelte das Prinzip „im Zweifel für den Angeklagten“. Den Angeklagten wird vorgeworfen, an der Fasnacht von Locarno grundlos einen 22 Jährigen Studenten zu Tode geprügelt zu haben. Das Urteil des Gerichts wird morgen erwartet.

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