Bundesrichter prüfen Einbürgerungen tiefer

<p>Bundesgericht in Lausanne.</p>

Wenn ein Gesuch für eine Einbürgerung abgelehnt wurde, erhält der betroffene Ausländer mehr Möglichkeiten dies anzufechten. Das Bundesgericht ist neu auch bereit zu prüfen, ob ein Kandidat genügend integriert ist. Bisher untersuchte das Bundesgericht nur, ob die verweigerte Einbürgerung diskriminierend oder unzureichend begründet sei. Nun schauen sich die Richter auch an, ob der Kandidat alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllt. Ist dies der Fall kann das Bundesgericht einschreiten. Die Kriterien für eine genügende Integration müssen die Kantone nun noch genau definieren.

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