Ein Geständnis ohne Beistand eines Anwalts ist ungültig

Ein Gericht darf sich nicht auf ein Geständnis ohne Beistand eines Anwalts stützen. Auf Grund eines solchen Geständnisses ist ein Mann vom Luzerner Obergericht verurteilt worden. Er hatte darauf hin beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht. Das Bundesgericht hat die Beschwerde nun gutgeheissen. Gemäss dem Urteil des Bundesgerichts wurde damit sein Recht auf ein faires Verfahren verletzt. Das Luzerner Obergericht muss somit ein neues Urteil fällen.

Das Luzerner Obergericht hatte vor einem Jahr den Mann wegen versuchter Erpressung zu einer bedingten Freiheitsstraffe verurteilt.

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