Armee lässt Projekt trotz Millionenverlust weiterlaufen

Bundesrat Ueli Maurer.

Die Schweizer Armee betreibt das Führungsinformationssystem weiter. Dabei handelt es sich um eine computerbasierte Kommandodatenbank in welcher jede Gruppe, der Soldat und jedes Fahrzeug registriert sein sollte. Das System funktionierte bislang trotz Ausgaben von 700 Millionen Franken nicht. VBS-Chef Ueli Maurer überlegte sich daher Ende 2011 das Projekt auf Eis zu legen.

Nun teilte das VBS aber mit, das Projekt trotz hohen Ausgaben weiter führen zu wollen. Man werde den Einsatzbereich aber einschränken. Wie stark der Weiterbetrieb das Armeebudget belastet ist nicht klar. Man rechnet mit Ausgaben von rund 20 Millionen Franken jährlich.

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